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Tacheles. Der Blog.
Was schreibt Sandra Sabitzer in ihrem Blog?
Einmal pro Woche kommt raus, was viele denken, aber nicht aussprechen. Über Mental Load, feministische Erziehung, Gleichberechtigung, Beziehungen und die Strukturen, die uns alle betreffen. Provokant, manchmal witzig, ohne den Versuch, jemandem zu gefallen.
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Tradition ist kein Freifahrtsschein
Ein Geschäft in Klagenfurt verkauft seit Jahren ein Schoko-Erdnuss-Konfekt unter dem Namen N*brot. Auf Nachfragen reagiert das Unternehmen mit Sätzen wie "das war schon immer so" und "wir lassen uns den Mund nicht verbieten". Eine Kundin, die freundlich auf den Begriff hingewiesen hat, bekam stattdessen ihre Bestellung storniert.
2 Min. Lesezeit


Sch* Spiel.
Ich war nie dick. Mein Körper war eigentlich immer schlank, eher dünn. Trotzdem hat er nie wirklich gepasst. Die Brüste waren zu klein, der Bauch zu groß, irgendetwas war immer zu falsch oder einfach optimierbar. Es gab eine Zeit, in der ich mich vollgestopft und danach wieder übergeben habe, obwohl ich von außen betrachtet überhaupt kein Problem hatte. Aber das war ja nie die eigentliche Frage: egal wie ich aussah, es hat sich eben nie genug angefühlt.
4 Min. Lesezeit


Er hat sie geliebt.
Solange die Medien, die Politik, die Gesellschaft also die falschen Fragen stellen, werden wir weiterzählen. Alle fünf Tage. Wenn eine Frau in Österreich getötet wird, weil sie eine Frau ist.
2 Min. Lesezeit


WARUM es DICH jetzt braucht!
Genau da setzt FRAUEN*Streiken an! Am 3. Mai 2027 legen Frauen in ganz Österreich ihre Arbeit nieder. Die bezahlte und die unbezahlte. Einen ganzen Tag lang wird sichtbar, was passiert, wenn wir einfach aufhören. In Wien, in der Steiermark, in Salzburg und Tirol laufen die Vorbereitungen schon. Jetzt auch in Kärnten. Weil es höchste Zeit ist. Wir wollen es wie die Isländerinnen 1975 machen (siehe unten für mehr Info).
3 Min. Lesezeit


Wer macht unser System kaputt? (Spoiler: nicht dein Nachbar)
Sozialschmarotzer oder Milliardärserben — wer kostet uns wirklich was? Ein persönlicher Text über meinen Papa, meine Pflegetochter und die Zahlen, die niemand hören will.
3 Min. Lesezeit


Tacheles. Ausgabe #1
Aber dann hab ich mich eigentlich selbst dabei erwischt, wie ich Feminismus kleiner mache, damit er für alle passt. Siehst du das Problem auch? Feminismus als gelebte Erfahrung bedeutet zu wissen, wie es sich anfühlt, als Frau durch die Welt zu gehen. Benachteiligt zu werden, unsichtbar zu sein wenn, es um Beförderungen geht (aber sichtbar, wenn du einen kurzen Rock anhast), zu verstehen, wie es ist, weniger Raum zu bekommen. Ja, das können Männer zwar intellektuell verstehen
1 Min. Lesezeit


Der Männerclub macht gewaltvolle Politik.
Diese Nachrichten. Dieses Dauerfeuer aus Gewalt, Menschenverachtung, Lügen.
Und dann diese Gesichter dazu. Diese alten, reichen Männer, die sich aufführen, als wäre die Welt ihr Spielplatz und wir alle Statist*innen.
3 Min. Lesezeit


Podcast - erfahre mehr von mir!
Wir haben über meinen Weg gesprochen. Über das, was mich geprägt hat. Über Herausforderungen, die man nicht „wegmanifestiert“. Über die Momente, wo ich stark war, obwohl ich mich nicht stark gefühlt habe. Und über die Wahrheit, die viele nicht hören wollen: Dass Frausein in dieser Welt oft bedeutet, dass du dich gleichzeitig beweisen, anpassen und zusammenreißen sollst.
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Teuer ist nicht gleich wertvoll. Wert ist unbezahlbar.
Nach dem Equal Pay Day bleibt eine Frage...
Was ist eigentlich mein eigener Wert – jenseits von Geld, Leistung und Anerkennung von außen?
2 Min. Lesezeit


Ab jetzt arbeitest du gratis!
Gratuliere, du bist eine Frau!
Am 02.11. war der Equal Pay Day. Das heißt: Ab jetzt arbeiten Frauen* statistisch gesehen bis Jahresende unbezahlt. Und das, obwohl wir längst „Gleichberechtigung“ haben sollen.
2 Min. Lesezeit


Wenn Selbstfürsorge Schuld auslöst.
Ich war ein paar Tage bei einer Freundin. Keine Kinder, kein Alltag, kein Dauerrauschen. Es war gut – und gleichzeitig kaum auszuhalten. Weil da sofort diese Stimme war: Du lässt deine Familie im Stich.
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Queen Mama.
Es geht nicht um Empowerment-Sprüche. Nicht um die „Kraft der Weiblichkeit“ oder um das perfekte Vereinbarkeitsmodell. Es geht um eine Frau, eine Mutter, eine Erschöpfte –die merkt: Das alles zerreißt mich. Und: Ich bin trotzdem noch da.
1 Min. Lesezeit


Was feiern wir da eigentlich?
Ein leiser Gedanke zum 10. Oktober. Man gedenkt der Volksabstimmung von 1920. Damals entschied sich eine Mehrheit in der „Zone A“ – einem Gebiet in Südkärnten mit gemischtsprachiger Bevölkerung – für den Verbleib bei Österreich und gegen den Anschluss an das damalige Königreich SHS (aus dem u. a. Slowenien hervorging).
2 Min. Lesezeit


Wir ticken nicht linear. Punkt.
Mein Körper verändert sich.
Meine Energie schwankt.
Meine Belastbarkeit ist nicht mehr dieselbe wie vor ein paar Jahren.
3 Min. Lesezeit


Ich bin nicht gestresst – ich bin systematisch überfordert.
Warum viele Frauen* nicht gestresst, sondern systematisch überfordert sind – und was das mit Care-Arbeit, Hormonen und dem Patriarchat zu tun hat.
2 Min. Lesezeit


Was ich meinen Kindern nicht mehr vorlebe.
Ich bin mit bestimmten Bildern aufgewachsen.
Von einer „guten Frau“. Einer „guten Mutter“. Einer, die sich kümmert, die stark ist, die immer weiß, wo was liegt – und sich am besten selbst dabei nicht so wichtig nimmt.
2 Min. Lesezeit


Warum ich immer wieder mit dem Vergleichen aufhöre
Manchmal scrolle ich mich durch Instagram, LinkedIn oder durch das echte Leben – und merke gar nicht, wie es passiert.
Wie ich beginne, mich zu vergleichen.
Mit der Kollegin, die erfolgreicher wirkt.
Mit der Mutter, die gelassener scheint.
Mit der Freundin, die fitter aussieht.
Mit der Frau, die einfach „mehr auf die Reihe bekommt“.
2 Min. Lesezeit


Was, wenn ich nie wieder „die Alte“ werde – und das gut ist?
Dieser Newsletter ist persönlicher als sonst.
Nicht perfekt formuliert, nicht strategisch geplant – sondern einfach ehrlich.
Ich bin 42.
Und manchmal frage ich mich: Wer bin ich eigentlich heute?
Und warum vergleiche ich mich so oft mit einer Version von mir, die gar nicht mehr da ist?
2 Min. Lesezeit


42 Jahre Ich.
Am 20.08. wurde ich 42 Jahre alt.
Eine Zahl, die früher "alt" klang. Irgendwie vorbei. Weniger begehrenswert. Weniger sichtbar. Weniger flexibel. Weniger Frau.
So erzählt es uns zumindest das Patriarchat.
2 Min. Lesezeit


Mama, was ist eine Feministin?
Wie du es deinen Kindern erklärst, vorlebst - plus Buchtipps, Tipps für Filme und Serien
3 Min. Lesezeit
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